
Die Reisegruppe im Filmmuseum Düsseldorf
Unsere jährliche kulturelle Wochenendfahrt führte uns diesmal in die NRW-Landeshauptstadt nach Düsseldorf.
Dort gab es nach einem Besuch im "Haus der Parlamentsgeschichte" (Villa Horion) ein Gespräch mit Andreas Bialas, MdL und kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, und André Stinka, MdL aus dem Kreis Coesfeld. Außerdem standen ein Besuch des Rheinturms, ein geführter Rundgang durch den Medienhafen, eine Führung durch die Impressionisten-Ausstellung im "Kunstpalast", sowie ein Besuch von Woody Allens Theaterstück "Vollversammlung im Neurosengarten" im "Theater an der Kö" auf dem Plan. Am letzten Tag der Reise genoss die Reisegruppe des Kulturforums eine Panoramaschifffahrt auf dem Rhein, sowie einen Besuch im Filmmuseum. Alle freuten sich über ein abwechslungsreiches kulturelles Wochenende, bei dem das sonnige Wetter hervoragend mitgespielt hat!

29. - 31. Mai 2026: (Kulturpolitische) Fahrt nach Düsseldorf
19. März 2026: Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen
16. - 18. Mai 2025: (Kulturelle) Fahrt nach Hannover
06. Februar 2025: Musikkabarett "Dreierlei"
06. Februar 2025: Jährliche Mitgliederversammlung
27. - 29. September 2024: (Kulturpolitische) Fahrt nach Emden
09. November 2023: Jährliche Mitgliederversammlung
03. - 05. November 2023: (Kulturpolitische) Fahrt nach Bonn
16. Oktober 2023: Skulpturenrundgang in Coesfeld (zusammen mit der AG 60 Plus der SPD im Kreis Coesfeld)
03. Februar 2023: Musik-Kabarett "Brieden & Waschk" (Alter Hof Schoppmann, Nottuln-Darup)
11. - 13. November 2022: (Kulturpolitische) Fahrt nach Berlin
22. September 2022: Improtheater "Ratzfatz" (Alter Hof Schoppmann, Nottuln-Darup)
29. März 2022: Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen

Der neue Vorstand v.l.n.r.: M. Wrocklage, S. von Gostomki, A
Am 19. März 2026 fand die diesjährige Mitgliederversammlung statt.
Nach einem Überblick über die Veranstaltungen im Jahr 2025 sowie dem Kassenbericht des Jahres fand die turnusmäßige Neuwahl des Vorstands statt. Dieser setzt sich für die kommenden zwei Jahre wie folgt zusammen: 1. Vorsitzende bleibt Sonja von Gostomski, als 2. Vorsitzende wurde Alexandra von Bieler neu gewählt (Vorgänger im Amt war Holger Zbick). Das Amt des Kassieres übernimmt jetzt Dietmar Kolpatzik. Als Beisitzer wurden gewählt Monika Wrocklage und Holger Zbick. Aus dem Vorstand ausgeschieden ist nach langjähriger Mitarbeit Peter Amadeus Schneider. Zuletzt gab Sonja von Gostomski einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten in diesem Jahr, u.a. eine kulturpolitische Fahrt nach Düsseldorf, eine Lesung mit der Autorin Sally Lisa Starken ("Wenn der rechte Rand regiert"; am 30. September um 19 Uhr bei "Café Clara" / Kloster Gravenhorst), sowie ein Stadtrundgang zum Thema "Jüdisches Leben und Kunst" am 12. September in Münster. Der neu gewählte Vorstand freut sich auf die gemeinsame Arbeit in den kommenden Jahren, um weiterhin unterschiedliche interessante, kulturelle Formate anbieten zu können!


Die Reisegruppe des Kulturforums aus dem Münsterland
In diesem Jahr führte die kulturpolitische Fahrt des Kulturforums der Sozialdemokratie Münsterland e.V. nach Emden in Ostfriesland.
Unter dem Motto "Leinen los in Emden" erlebte die Reisegruppe ein buntes Programm aus Kunsthallenbesuch, einem Stadtrundgang, einem Sinfoniekonzert in der neuen "Festspielhalle am Wall", einer Grachtenrundfahrt, sowie einer kulturpolitischen Diskussionsrunde zum Thema "Kultur im ländlichen Raum" (mit dem Leiter der Kulturabteilung der "Ostfriesischen Landschaft", Dr. Welf-Gerrit Otto). Etwas erschöpft, aber voll neuer Eindrücke ging es für die Gruppe sonntagnachmittags mit der Bahn wieder zurück ins Münsterland. Und Ideen für die Fahrt im kommenden Jahr wurden auch schon entwickelt...mehr dazu demnächst hier auf der Homepage, lassen Sie sich überraschen! :-)

Ehemaliger Plenarsaal des Bundestags in Bonn


Einen kurzweiligen Abend bot das Improtheater Ratzfatz

André Stinka, MdL
19.01.2021
Zoom-Konferenz mit André Stinka, MdL, zur Lage der Künstlerinnen und Künstler in Zeiten von Corona
Unter der Federführung des Kulturforums der SPD im Münsterland traf sich der Landtagsabgeordnete André Stinka mit Kulturschaffenden aus der Region, um über Probleme und Existenzsorgen zu sprechen. „Es ist wichtig, als Ansprechpartner da zu sein und über mögliche Lösungen zu sprechen“, findet Stinka. Zahlreiche Kulturschaffende aus den verschiedensten Bereichen nahmen am Austausch teil, etwa Schauspieler, Lehrende, Einrichtungsleiter, selbstständige Künstler verschiedener Richtungen, andere in befristeter Arbeit oder auch in Kurzarbeit. „Wir haben die ganze Bandbreite der Kulturszene abgebildet“, freute sich Peter Amadeus Schneider vom Kulturforum über die Teilnehmenden.
Die Problemfelder waren ebenso wie das Teilnehmerfeld breit gestreut: insbesondere die Selbstständigen kritisierten die lange Hängepartie, bis überhaupt Hilfen kamen. „Ohne den Partner oder Unterstützung aus der Familie wäre es sehr knapp geworden“, so eine häufige Aussage der Teilnehmenden. „Jetzt sind wir professionelle Antragsteller statt Künstler“, sagte ein Teilnehmer augenzwinkernd mit Hinblick auf die Fördertöpfe. „Menschen, die darin aber nicht so gut sind, haben echte Probleme, sich im Förderdschungel zurecht zu finden.“ Unterschiedliche Zielgruppen, Fördervorgaben und Fristen seien hier häufige Stolperfallen. Viele sorgten sich außerdem über schwindende Unterstützung in der Gesellschaft: „im ersten Lockdown waren viele noch solidarisch, jetzt gibt es aber immer mehr Vereins-Abmeldungen“, berichteten Vereinsvorsitzende.
André Stinka appelliert deshalb auch an die Bevölkerung: „Zeigen Sie sich solidarisch mit der Kulturszene – bleiben Sie in den Vereinen, nutzen Sie alternative Programme und stärken Sie so die Kultur in dieser Corona-Zeit.“ So könne jeder zumindest ein wenig die Szene unterstützen. Die Kulturschaffenden wollen sich nun möglicherweise im Münsterland überparteilich zusammenschließen. „Das wäre ein wichtiger Schritt, um auch nach Außen verstärkt auf Probleme aufmerksam zu machen und mit einer starken Stimme zu sprechen“, begrüßt Stinka die Idee. Hierzu werde man in den nächsten Wochen im Hintergrund Gespräche führen, ergänzt Schneider. Anregungen für die Politik will Stinka mit in den Landtag nehmen und weiter bearbeiten: „Es gab viel Input, wir müssen jetzt prüfen, was davon wir in der Politik tun können, um die Kultur zu stärken“. In einem Punkt ist sich der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende aber sicher: „Wir müssen die Kulturszene unterstützen und erhalten – denn sie spielt für unser gesellschaftliches Leben eine maßgebliche Rolle.“
Simon Peletz